Eine koreanische Geschichte - Zeit der Aufklärung

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Eine koreanische Geschichte
Die drei Königreiche
Blütezeit der Kampfkünste
Zeit der Aufklärung
Verbot und Neuentstehung
Der General und Taekwon-Do
Politische Turbulenzen
Gründung der ITF
Quellen

Die Joseon- oder Yi-Dynastie (1392 – 1910)

Eine anti-militärische Einstellung in der Yi-Dynastie führte einerseits zur zivilen Aufklärung, sie kennzeichnete aber auch andererseits den Niedergang der kriegerischen Künste in Korea.

Illustration KampfkunstSoo Bak-Gi und Taek Kyon wurden nur noch von einzelnen Lehrern oder in Familienclans vom Vater an den Sohn weitergegeben. Han Kyo erforschte während der Herrschaft des Königs Sunjo (1567 – 1608) die kriegerischen Künste und stellte ein Buch mit über 70 Techniken zusammen, um sich gegen Feinde zu verteidigen. Dieses Buch stellt möglicherweise die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über das Training der kriegerischen Künste dar.

Die Vernachlässigung der Künste in militärischen Kreisen führte zu einer erheblichen Schwächung des Verteidigungspotenzials und hatte ernsthafte Auswirkungen. Korea wurde zum Spielball der angrenzenden Machthaber. Japan nutzte 1592 die Gelegenheit der leistungsschwachen koreanischen Armee und eroberte innerhalb kürzester Zeit den gesamten Südteil Koreas einschließlich der Städte Pusan und Seoul.

Koreanische Patrioten wollten sich mit dieser Invasion aber nicht abfinden und begannen, die ihnen noch immer bekannten und geläufigen Künste in einem Krieg der Bandenstrategie einzusetzen, der schließlich dazu führte, dass sich die Japaner nach Süden zurückziehen mussten. Der bekannteste unter ihnen, Yi Sun Sin entwickelte ein „Schildkrötenschiff“ (mit Eisenplatten verkleidetes Schiff), mit dessen Rammsporn er viele japanische Schiffe versenkte. Diese waren schließlich nach sieben Jahren dazu gezwungen, ihre Invasion aufzugeben.

Illustration aus dem Buch Muyedobo-TongjiNach Beendigung des Krieges verstärkte die königliche Regierung die Bemühungen, das Militär wieder aufzubauen und den kriegerischen Künsten erneut mehr Beachtung zu schenken. 1790 gab König T’aejo ein amtliches Lehrbuch in Auftrag, welches die koreanischen kriegerischen Künste zusammenfassen sollte. Das „Muyedobo-Tongji“ gilt heute als deren Klassiker.

Es beinhaltet viele Einzelheiten des kriegerischen Trainings, erklärt die korrekte Ausrüstung und beschreibt verschiedene Formen des Handkampfes. Des Weiteren beschreibt es die Vorteile des Taek Kyon, den Körper, Arme und Beine zu trainieren, um jeder kritischen Situation gewachsen zu sein.

Das Buch war ein wichtiger Faktor, Taek Kyon am Leben zu erhalten.



 

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